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Bauhaus-Gespräch mit Dr. Annemarie Jaeggi (4.v.r.) auf Einladung von Ute Bertram MdB (5.v.l.)

Im Jahr 2019 wird das Bauhaus 100 Jahre alt. Als Gestaltungskonzeption hatte das Bauhaus nicht nur nachhaltigen Einfluss auf die Moderne sondern wurde auch zu einem bedeutenden kulturellen Exportschlager Deutschlands. Das Jubiläum wird somit ein bedeutendes Ereignis sein, an dem auch die Bundeskulturpolitik maßgeblich beteiligt ist.

In der letzten Sitzungswoche vor der parlamentarischen Sommerpause lud die niedersächsischen Abgeordnete und zuständige Berichterstatterin, Ute Bertram, die Fraktionskollegen zu einem Gespräch, um über den aktuellen Sachstand zu informieren. Zu Gast war die Direktorin des in Berlin-Mitte angesiedelten Bauhau-Archivs, Frau Dr. Annemarie Jaeggi, die den Abgeordneten einen umfassenden Überblick über die Planungen zum Jubiläum gab.

Für das Jubiläum wurden von Bundesseite umfangreiche Mittel für Sanierungen und Neubauten an den drei Bauhaus-Hauptstandorten Weimar, Dessau und Berlin bereitgestellt. Außerdem wird es ein umfangreiches Kulturprogramm in zahlreichen Städten im In- und Ausland geben. Zur genaueren Information wurde die Website bauhaus100 ins Leben gerufen.  

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Thema: Innovation
 
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Der Bundesbericht Forschung und Innovation (EFI) 2016 Bericht zeigt: Deutschland hat an Leitungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität weiter zugelegt. Das Weltwirtschaftsforum listet Deutschland nun auf Rang vier von 140 Ländern (vorher fünf). Und auch bei den anderen Innovationserhebungen erreichen wir weltweit Spitzenplätze.

Diese erfreuliche Entwicklung kann maßgebliche auf zwei Faktoren zurückgeführt werden: Der BMBF-Haushalt steigt jährlich (2016: 15,8 Mrd. Euro), es wurden hierzulande noch nie so hohe Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung getätigt (im Jahr 2014 insgesamt ca. 83,9 Milliarden Euro, davon Zweidrittel aus der Privatwirtschaft). Zweitens sind in Deutschland mittlerweile über 600.000 Personen in diesem Bereich tätig, hier hat die Zahl neuer Arbeitsplätze zwischen 2005 und 2013 um fast ein Drittel zugenommen.

Die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel und mit Prof. Johanna Wanka (ebenfalls CDU) an der Spitze des Ministeriums für Bildung und Forschung kann daher von sich zu Recht sagen, dass mit der Hightech-Strategie eine Erfolgsgeschichte koordinierter Innovationspolitik geschrieben wird.

In der heutigen Bundestagsdebatte zu diesem Thema wurde wiederholt betont, dass für die Zukunft entscheidend ist, dass wie und ob Deutschland mit den Technologiesprüngen des Digitalisierungsprozesses Schritthalten kann und wie sich die Innovationskraft des hierzulande traditionell starken Mittelstands weiter verbessert lässt. Dabei konnte Bezug genommen werden auf das EFI-Gutachten 2016 und die Schwerpunktsetzung der Bundesregierung u.a. mit dem 10-Punkte-Plan des BMBF „Vorfahrt für den Mittelstand“ sowie anderen Initiativen zur Steigerung der Innovationskraft von KMU.

Das Gutachten können Sie hier herunterladen.

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Foto: Broschüre des BMBF

Am Mittwoch, dem 22. Juni war ein Instrument des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Gegenstand eines Fachgesprächs im Ausschuss für Bildung und Forschung. Das BMBF hat den Roadmap-Prozess eingeleitet, der zur Unterstützung langfristiger forschungspolitischer Entscheidungen über große und kostenintensive Forschungsprojekte dienen soll. Dieser Prozess ist kein Förderprogramm, in dem auf Antrag unmittelbar Mittel bewillig werden. Vielmehr erbringt er Einschätzungen zur wissenschaftlichen Qualität und Realisierbarkeit von Großprojekten, die als Grundlage für forschungspolitische Prioritätensetzen dienen sollen.

Der Roadmap-Prozess für Forschungsinfrastrukturen wurde im August 2015 gestartet. Er baut auf den Erfahrungen der Pilotphase auf, die zwischen 2011 und 2013 durchgeführt wurde. Zum Stichtag 15. Januar 2016 sind 19 Konzepte eingereicht worden, von denen 12 in das eigentliche Begutachtungsverfahren aufgenommen worden sind. Die Roadmap mit priorisierten Forschungsinfrastruktur-Projekten soll 2018 vorliegen und danach im Abstand von ca. vier Jahren aktualisiert werden.

Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre des BMBF zu diesem Thema.

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Öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema „Förderung von Forschungsinfrastrukturen“ am 22. Juni 2016.

Statement und Fragen von Dr. Philipp Lengsfeld MdB zum Thema "Ausstiegsszenarien aus Großforschungsprojekten/Beteiligung der Hochschulen auf Augenhöhe" an:

Prof. Dr. Karin Lochte - Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Quelle: Deutscher Bundestag
 

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Philipp Lengsfeld hat neben weiteren Abgeordneten aller Fraktionen an der Facebook-Aktion „Danke Polen“ teilgenommen. Er bedankte sich für „25 Jahre gute Nachbarschaft“!

Hier zur offiziellen Facebook-Seite Dziękuję Ci, Polsko/Danke Polen und zum Grußwort des Bundestagspräsidenten.

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Am 2. Mai 2016 veranstaltete der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten eine Fortbildung zum Thema „Von AdB bis Z. Politische Bildung – Geschichte, Themen, Akteure, Fortbildung“ im Gebäudekomplex „Alte Münze“, einer ehemaligen Geldfabrik in Mitte gegenüber dem Nikolaiviertel. Die ca. 20 Teilnehmer waren überwiegend pädagogische Mitarbeiter aus Bildungsstätten und Vereinen, die außerschulische Angebote politischer Bildung für Jugendliche und Erwachsene anbieten.

Nach einem kurzen Kennenlernen stellte Dr. Philipp Lengsfeld seine Arbeit als Mitglied des Deutschen Bundestages vor. Dabei legte er seinen Schwerpunkt auf die Frage des Verhältnisses von Politik und politischer Bildung sowie ihrer gesellschaftliche Bedeutung. Neben der Ausschussarbeit berichtete er dabei von vielfältigen Tätigkeiten im Wahlkreis Berlin-Mitte, wo er regelmäßig mit Akteuren der politischen Bildung zusammentrifft und ihr Engagement durch Beispiele aus der Praxis unterstützt.

Diskutiert wurde aber auch, dass für die Träger der Bildungseinrichtungen häufig das Problem besteht, dass zwar die Projektförderung, aber nicht die institutionelle Förderung gestärkt wird. Dadurch kann eine politische Schieflage entstehen. Herr Dr. Lengsfeld sagte zu, diesen Punkt gegenüber den Fachkollegen des zuständigen Bereichs Familie und Jugend (BM Schwesig, SPD) anzusprechen.

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Mit dem neuen Leiter Paul Spies vor dem Märkischen Museum
Fast jeder Berliner kennt das Märkische Museum, aber nur wenige haben es tatsächlich besucht. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Präsentation der Sammlungen aber auch die Außendarstellung nicht modernen Standards entsprechend. Dies beginnt schon beim Namen, der etwas irreführend ist, denn es handelt sich um das Berliner Stadtmuseum. Es verfügt über eine beeindruckende Sammlung von Gegenständen, Bildern und Modellen der Berliner Stadtgeschichte. Außerdem handelt es sich auch um ein beeindruckendes Gebäude, das im Jahr 1908 eröffnet und extra als Museum unter Rückgriff auf alte architektonische Formen gebaut wurde.

Seit Februar ist nun Paul Spies, der zuvor das Amsterdamer Stadtmuseum geleitet hat, Direktor der Stiftung Berliner Stadtmuseum. In dieser Funktion ist er außerdem für die Gestaltung des Berliner Auftritts im Humboldt-Forum verantwortlich. Paul Spies führte Philipp Lengsfeld durch die Ausstellung und erläuterte seine Pläne für die Zukunft. Dank der 32,5 Millionen Euro, die der Bund für die Renovierung des Märkischen Museums und des benachbarten Marinehauses zur Verfügung gestellt hat (die selbe Summe soll vom Land Berlin kommen) ist es nun möglich, eine zeitgemäße Präsentation des Gebäudes und seiner Sammlungen anzugehen und ein lebendiges Berliner Stadtmuseum einzurichten.

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Zur 8. Langen Nacht der Wissenschaften am 11. Juni präsentierten das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik und die Gedenkstätte Hohenschönhausen gemeinsam das Projekt der Virtuellen Rekonstruktion von Stasi-Unterlagen. Philipp Lengsfeld war einer der Podiumsgäste und hob beim Gespräch mit Helmuth Frauendorfer von der Gedenkstätte Hohenschönhausen die Bedeutung des Projekts sowohl für die weitere Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit als auch für den Innovationsstandort Deutschland hervor ...

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(c) MS Wissenschaft Archiv

Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2016/17 lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu einer Forschungsexpedition in die Welt der Meere und Ozeane ein. Hierfür wurde u.a. ein altes Frachtschiff, die MS-Wissenschaft, zum schwimmenden Museum umgebaut. Das Konzept der MS-Wissenschaft geht zurück auf die Idee der Universität Bremen, welche 2002 erstmals das Forschungsschiff zu Wasser ließ.

Die MS Wissenschaft tourt momentan durch weite Teile Deutschlands, um über die faszinierende Welt der Meere und die mit ihr verbundene Forschung zu informieren. Auch problematische Themen wie die Beziehung zwischen Mensch und Ozean im Zusammenhang des Umweltschutzes werden hier thematisiert.

Zu diesem Zweck ging die MS-Wissenschaft auch in Berlin vor Anker und lud Mitglieder des Forschungsausschusses zu einem Besuch an Bord ein. Dr. Philipp Lengsfeld und seine Kollegen waren beeindruckt von den unterschiedlichsten Forschungsansätzen unter extremen Bedingungen wie beispielsweise in der Tiefsee oder dem Eismeer. Auch zukunftsrelevante Fragen, wie die Bedeutung der Meere für das Klima und die See als Rohstoffspeicher wurden im schwimmenden Science Center diskutiert.

Wenn Sie sich über die MS Wissenschaft näher informieren möchten, besuchen Sie bitte die Internetseite www.ms-wissenschaft.de.

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